Existenzgründung Frauen
Neugrünung für Frauen
Firmengründung für Frauen
Familie und Existenzgründung durch Frauen
Besonders schwierig sind Unternehmens- und Betriebsgründungen für Frauen. Obwohl der Anteil an Existenzgründungen durch Frauen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen ist, stehen Gründerinnen immer noch vor den größeren Problem im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen. Die besonderen Schwierigkeiten betreffen meist den familiären Hintergrund. Da Arbeiten im Haushalt und der Kinderbetreuung noch immer zum Großteil an den Frauen hängenbleiben, ist ein wichtiges Element der Existenzgründung durch Frauen das richtige Zeitmanagement und die gute, ausführliche Organisation.
Bevor Frau sich also eine Unternehmensgründung vornimmt, sollte sie vorher folgende Punkte klären:
- steht die Familie 100%ig und voll hinter dem Vorhaben
- wer übernimmt in Zukunft zuverlässig welche Aufgaben im Haushalt
- wo lässt sich Zeit einsparen
- wer übernimmt gegebenenfalls die Kinderbetreuung
- wieviel Zeit kann nach der Gründung in Haushalt und Familie noch investiert
Worüber man sich unbedingt im Klaren sein muss, ist das Delegieren von Aufgaben. Meist ist es nicht sehr erfolgreich, alles und jedes Detail selbst erledigen zu wollen. Trotzdem ist dies noch immer die Hürde, die von Frauen am schwierigsten zu nehmen ist. Sie lassen sich viel zu oft dazu überreden, noch mehr Aufgaben zu übernehmen. Ist dies schon vorher ein Problem, muss man sich dringend die Existenzgründung nochmals überlegen.
Man sollte auf keinen Fall die benötigte Zeit zur Unternehmensführung unterschätzen. Dieser Zeitaufwand wird auf jeden Fall benötigt. Sind z.Bsp. schulpflichtige oder noch sehr kleine Kinder im Haushalt, muss man immer mit Unvorhergesehenen rechnen. Ist die Gründerin dann die Einzig, die in solchen Fällen einspringen kann oder auch soll, dann muss man dies auf jeden Fall bei der Geschäftsidee berücksichtigen oder sich entscheiden. Im Gegensatz zu einer festen Anstellung, ist es in der Selbstständigkeit oft unerlässlich, im Geschäft zu bleiben. Eine Möglichkeit bei Unvereinbarkeit ist eine Teilzeitunternehmung oder ein Kleinstbetrieb.
Eine Kleinst-Gründung bedeutet, dass nur vier bis fünf Stunden am Tag in das Geschäft investiert werden muss. Sollte man weniger als diese Stunden Zeit zur Verfügung haben, ist es sinnvoll, die Idee nochmals zu überdenken. Sie sollten dann darauf achten, dass
- die Geschäftsidee auch mit einer vergleichsweise geringen Stundenzahl umsetzen kann
- die Investitionskosten und auch die laufenden Unternehmenskosten möglichst gering sind
- die Geschäftsidee zu gegebener Zeit weiterentwickelt und ausgebaut werden kann.
Eine weitere Möglichkeit ist auch eine sogenannte Teamgründung, und hier ist wirklich zu empfehlen, ein Team aus Frauen zusammenzustellen. So kann man z.Bsp gemeinsame Kinderbetreuung organisieren.
Es gibt auch in vielen Städten und Gemeinden kommunale Wirtschaftsförderung oder auch Frauenbeauftragte, diese können Auskunft darüber geben, ob es spezielle Frauenberatungsangebote gibt. Auch an Landesregierungen und hier Gleichstellungsstelle, Sozialministerien usw, kann man sich wg. der Frage um Beratung und Förderung wenden, nur keine Bescheidenheit, diese Angebote stehen den Gründerinnen zu.
Informationen hierzu bieten auch:
BMWi-e Training „Existenzgründerinnen“ unter www.existenzgruender.de
BMWi-Gründerinnenhotline, Tel. o1805/615002(0,14Euro/Min)
bundesweite Gründerinnenagentur(bga) unter www.gruenderinnenagentur.de
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